Diese Verordnung regelt die Beschaffung von ab- und zuschaltbaren Lasten im Hoch-/Höchstspannungsnetz durch die 4 Übertragungsnetzbetreiber. Ihr Ziel ist ein Beitrag industrieller Verbraucher zur Stabilisierung des Stromnetzes. Die mit der Vergütung an Kunden solcher ab- und zuschaltbarer Lasten verbundenen Kosten sollen über eine Umlage finanziert werden, die von den Letztverbrauchern zu tragen ist.


Gemäß § 18 der Verordnung über Vereinbarungen zu abschaltbaren Lasten (AbLaV), berechnen die deutschen Übertragungsnetzbetreiber jährlich die Abschaltbare Lasten-Umlage und veröffentlichen diese bis spätestens zum 25. Oktober. Für das Jahr 2016 wurde aufgrund des zum Zeitpunkt der Berechnung der Umlage nicht abgeschlossenen Novellierungsprozesses der AbLaV keine Umlage von den Letztverbrauchern erhoben. 



 2018 2019 Differenz
 Umlage gemäß § 18 AbLaV abschaltbare Lasten 0,011 ct/kWh0,005 ct/kWh - 0,006 ct/kWh