Tipps für die Wohnräume


Modernes Licht nutzen

LED Lampen sind inzwischen eine völlig ausgereifte Technologie für alle Anwendungsfälle. Glühbirnen sind jedenfalls out!


Geräte mit Akku nicht dauernd laden

Schnurlose Telefone, elektrische Zahnbürsten und ähnliche Geräte mit Akku verbrauchen ständig Strom, wenn sie an die Ladestationen angeschlossen sind. Solche Geräte am besten nur dann in die Ladestation stellen, wenn der Akku wirklich nahezu leer ist.


Helligkeit am Fernseher richtig einstellen

Bei neuen Fernsehern sind Helligkeit und Kontrast meist unnötig hoch eingestellt, damit sie im Geschäft auffallen. Wer die Einstellungen am TV-Gerät überprüft und Helligkeit und Kontrast einmal angemessen auf das Zuhause einstellt, der spart mit dann fortlaufend beim Fernsehen Strom.


Computer effizient nutzen

Wenn der PC gerade nicht genutzt wird, sollte der Monitor ausgeschaltet werden. Bildschirmschoner verbrauchen viel Strom.

Es bietet sich an, PC und Monitor im Energiesparmodus zu nutzen, dieser verringert die Bildschirm-Helligkeit und schaltet das Gerät schneller ab, wenn es eine bestimmte Zeit lang nicht benutzt wird.


Geräte nicht in Stand-by Betrieb halten

Elektrische Geräte, die dauerhaft an der Steckdose angeschlossen sind und einen Stand-by Modus haben, verbrauchen Strom, ohne dass sie tatsächlich benutzt werden. Daher sollte der Stand-by Modus abgeschaltet oder abschaltbare Verteilersteckdosen genutzt werden.



Tipps für das Heizen


Raumtemperatur richtig wählen

Die optimale Raumtemperatur im Wohnbereich liegt bei 20 Grad Celsius, in der Küche bei 18 Grad, im Bad bei 23 Grad und im Schlafzimmer bei 16 bis 18 Grad. Oft ist es in den Wohnräumen zu warm – hier kann viel Energie gespart werden.

Wenn ein kalter Raum schnell aufgewärmt werden soll, muss das Thermostat nicht voll aufgedreht werden. Denn das Wasser, das durch die Heizkörperläuft, hat immer die gleiche Temperatur. Bei höherer Einstellung des Thermostats wird nur länger geheizt – nicht stärker. 


Heizkörper entlüften

Wenn die Heizung nicht mehr richtig warm wird und gluckert, ist wahrscheinlich Luft im Heizkörper. Jede Luftblase bedeutet dabei eine unnötige Energieverschwendung. Mit einem Entlüftungsschlüssel kann man die Luft einfach selber aus dem Heizkörper ablassen. Wichtig: Eimer und ein Handtuch parat halten, denn beim Entlüften kann Wasser aus dem Ventil laufen. Wenn viel Luft abgelassen wurde, ist es notwendig in der Heizungsanlage Wasser nachzufüllen. Im Eigenheim kann man das selber übernehmen. In einem Mehrfamilienhaus sollten der Hausmeister oder die Hausverwaltung angesprochen werden. Übrigens: Sparen beim Heizen spart nicht nur die Heizenergie selber, sondern auch den Strom für die Pumpe, die das Wasser durch die Heizung fließen lässt.


Heizkörper nicht zustellen

Heizkörper sehen in der Regel nicht besonders schön aus, daher werden sie oft mit Möbeln zugestellt. Dadurch werden dann allerdings in erster Linie die Möbelstücke erhitzt und weniger Wärme wird in den Raum abgestrahlt. Für eine freie Heizung dankt in jedem Fall die Energierechnung.


Richtig Lüften im Winter

Stoßlüften ist effektiver anstatt Fenster längere Zeit auf Kipp zu öffnen. Durch gekippte Fenster erfolgt nur wenig Luftaustausch. Dafür kühlen die Wände aus und das hat zur Folge, dass viel mehr Energie benötigt wird um den Raum wieder warm zu bekommen. 

Tipp: Drei bis vier Mal am Tag fünf Minuten Stoßlüften. Dabei die Heizung am besten kurz abschalten, damit die Temperaturfühler nicht auf die kalte Luft reagieren und die Heizung hochgefahren wird.


Fenster abdichten

Zugluft in beheizten Räumen sollte unbedingt vermieden werden. Wenn durch Fensterspalten oder undichte Fensterrahmen Luftströmung entsteht, dann sollte hier mit Schaumdichtungsband oder Gummidichtungen Abhilfe geschaffen werden. Diese einfachen Dichtungsmaterialien gibt es in jedem Baumarkt.


Rollos abends und nachts schließen

Geschlossene Rollos, Vorhänge und Jalousien isolieren die Fenster zusätzlich und es gelangt weniger Wärme nach draußen.


Tipps für die Küche


Kühlschrank nur kurz öffnen 
Bei Öffnen des Kühlschranks geht viel Energie verloren. Je länger die Kühlschranktür auf ist, desto mehr Energie muss der Kühlschrank hinterher aufwenden um seine Temperatur wieder runter zu fahren. Daher gilt: Kühlschranktür nur kurz öffnen und Lebensmittel rasch herausnehmen oder hineinstellen. 

Temperatur im Kühlschrank richtig einstellen 

Sieben Grad reichen aus um Lebensmittel ausreichend zu kühlen. Fleisch oder Fisch werden am besten im untersten Kühlfach gelagert. Zudem sollte der Kühlschrank möglichst weit weg von Heizung und Herd aufgestellt werden.


Kochen mit Deckel

Beim Kochen mit Deckel verringert sich die Kochzeit und der Energiebedarf beim Erhitzen wird wesentlich verringert. Der Deckel sollte genau auf den Topf oder die Pfanne passen, so geht am wenigsten Energie verloren. Auch sollten Pfanne oder Kochtopf möglichst genau auf die Herdplatte passen. Ist die Herdplatte größer als der Topf, wird deutlich mehr Wärme erzeugt als tatsächlich gebraucht wird. Besonders energiesparend kann übrigens mit einem Schnellkochtopf gekocht werden.


Nachwärme beim Kochen nutzen

Der Herd kann durchaus einige Minuten vor Garende abgeschaltet und die Nachwärme für das Kochen effektiv genutzt werden.


Wasser im Wasserkocher erhitzen

Ein Wasserkocher benötigt weniger Energie als der Herd um Wasser zu kochen. Zudem geht es auch viel schneller.


Spülmaschine nutzen

Eine Spülmaschine benötigt deutlich weniger Wasser als das Spülen mit der Hand. Die Spülmaschine sollte erst angeschaltet werden, wenn Sie voll ist. Ein Sparprogramm ohne Vorspülen reicht normalerweise aus.


Energieklasse bei Elektrogeräten beachten

Energieeffizienz bei Elektrogeräten sollte beim Kauf eine sehr wichtige Rolle spielen. Auch ein Austausch von alten und nicht effizienten Geräten kann sich lohnen. Ein Gerät der Energieeffizienzklasse G bis A verbraucht unnötig viel Strom – am besten nur noch Geräte der Klassen  A+ bis A+++ nutzen.Wer beispielsweise den alten Kühlschrank mit Energieeffizienzklasse B gegen ein Gerät der Klasse  A+++  austauscht, spart ungefähr 70 Euro Energiekosten pro Jahr.



Tipps für das Waschen


Trockner nur wenn unbedingt nötig nutzen

Wäsche trocknet am besten an der frischen Luft. Den Trockner sollte man nur nutzen, wenn keine Möglichkeit besteht, die Wäsche draußen oder in einem Trockenraum zu trocknen.


Waschmaschine immer voll befüllen

Die Anzahl an Waschvorgängen kann effektiv reduziert werden, indem die Waschmaschine immer bis zur maximalen Zuladung befüllt wird. Normalerweise reicht die Wäsche bei 30 bis 40 Grad Temperatur immer aus, denn moderne Waschmittel funktionieren heutzutage auch bei diesen Temperaturen optimal. Daher sollte Wäsche nach Verschmutzungsgrad sortiert und nur stark verschmutze Wäsche bei 60 Grad gewaschen werden. Auf Vorwäsche sollte verzichtet und Ökoprogramme oder Sparprogramme sollten genutzt werden.


Warmwasser gezielt nutzen

Um Wasser zu erwärmen wird in einem typischen deutschen Haushalt rund 14% der gesamten Energie aufgewendet. Auf den Wasserverbrauch zu achten hilft somit besonders dabei, Energie einzusparen. Tipp: Das Händewaschen mit warmem oder heißem Wasser bringt nichts für die Reinigung – Keime und Erreger werden durch die Nutzung von Seife effektiv entfernt, egal wie kalt oder warm das Wasser ist.