Mit EEG-Umlage ist die Umlage zur Förderung des Ausbaus der Erneuerbaren Energien nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) gemeint. Das EEG fördert klimafreundliche Stromerzeugung aus Sonne, Wind, Wasser und Biogas. Die EEG-Umlage soll helfen, den Atomausstieg bis 2022 zu meistern. Der Ausbau der erneuerbaren Energien wird durch feste Vergütungssätze gefördert, die ein Betreiber solcher Anlagen abrechnen kann. Diese Fördersummen sind jedoch höher als der Verkaufserlös dieser Strommengen an der Börse, weshalb die Förderung durch einen Aufschlag auf die Strompreise (EEG-Umlage) gestützt wird.


Die Höhe der EEG-Umlage errechnet sich aus der Differenz zwischen dem Marktpreis an der Strombörse und dem Vergütungspreis für den Strom, den die Anlagenbetreiber erhalten. Die EEG-Umlage wird von den Übertragungsnetzbetreibern jeweils zum 15. Oktober für das Folgejahr bekannt gegeben. 


2016 stieg die Umlage wieder auf 6,354 Ct /Kwh an, nachdem sie 2015 erstmals seit ihrer Einführung leicht gesunken ist. 2015 betrug die EEG-Umlage 6,170 Ct. Das ist ein Plus von 3% nach einer Reduktion von 1,13% im vergangenen Jahr. 

Als Gründe für den Anstieg der Umlage werden steigende Ausgaben angeführt. 2 Faktoren treiben die Kosten: Die 2015 neu ans Netz gegangenen Offshore-Windparks und die gefallenen Preise an der Strombörse.